phoenitydawn

September 27th, 2006

Bürokratie an deutschen Hochschulen

Posted by Dunedan in Studium & Co

Beim diesjährigen ausfüllen meines Bafög-Antrages fiel mir eine nette Anekdote aus dem letzten Jahr ein.
Zu einem Bafögantrag gehören diverse Formulare: eins von und über sich selbst, eins über die Familie, eins welches von der Hochschule ausgefüllt werden soll und bescheinigt dass man ordnungsgemäß dort immatrikuliert ist, usw. … . Da auf diesem letzgenannten Formular explizit draufsteht dass man es von der Hochschule ausfüllen soll bin ich letztes Jahr brav ins Studienbüro gegangen um mir das ausfüllen und abstempeln zu lassen. Dort wurde ich allerdings ziemlich unfreundlich und unverständnisvoll belehrt dass das an dieser Uni aber anders geht. Und zwar über die Selbstbedienungsfunktionen.
Da stand ich dann erstmal ziemlich ratlos da. Selbstbedienungsfunktionen? Wie können die mir mein Formluar ausfüllen? hä?
Im Endeffekt stellte ich dann fest, dass es über das Internet die Möglichkeit gibt sich Bescheinigungen auszudrucken. Normale Studienbescheinigungrn und welche extra für Bafög. Wie mir dann klar wurde, sollte dieses ausgedruckte Formular als Ersatz für das eigentliche Formblatt 2 des Bafögantrages dienen.
Dieses Jahr bin ich wieder ein wenig darüber gestolpert dass ich statt dem auszufüllenden Formular ein ausgedrucktes beilegen muss. Denn nirgends steht was davon und irgendwie ist das schon ein bisschen merkwürdig. Aber ich hab’s natürlich trotzdem richtig gemacht. :)
Im Großen und Ganzen finde ich die Idee ja nicht schlecht, das Studienbüro spart sich und dem Studenten damit einen Haufen Zeit und Arbeit, solange der Student weiß was er machen muss. Ich habe ja absolut nichts gegen Selbstständigkeit. Gerade an der Uni. Aber kann nicht irgendwo einfach stehen dass man statt dem Formularvordruck dafür die Funktion im Internet nutzen soll? Oder kann einem nicht wenigstens im Studienbüro freundlich erklärt werden wie das läuft?

September 25th, 2006

Über den Sinn oder Unsinn von studivz und ähnlichen Diensten

Posted by Dunedan in Studium & Co

In letzter Zeit ist im deutschsprachigen Raum ein Dienst für Studenten immer populärer geworden. Er nennt sich Studiverzeichnis und soll eine “soziale” Plattform für Studenten bilden mit der man sich austauschen und Kontakt halten kann.
Mir erschließt sich der Sinn eines solchen Dienstes nicht richtig. Ich habe ihn selbst noch nie in Aktion gesehen, aber soweit ich weiß sind die verfügbaren Funktionen eher dürftig. Man kann ein Profil anlegen, sich Gruppen anschließen, andere Studenten in seine “Friendslist” eintragen und sich mit ihnen austauschen.
Ich selbst sehe da außer einer großen Datensammelmaschine keinen großen Sinn dahinter. Die Standardantwort von Leuten die einen zu studivz “bekehren” wollen auf die Frage nach dem Sinn lautet meiste, dass man damit den Kontakt zu Kommilitonen halten kann die man sonst aus den Augen verlieren würde und die Möglichkeit hat Studenten mit ähnlichen Interessen kennenzulernen.
Ich bin der Meinung: bullshit. Natürlich versucht man damit den Kontakt zu anderen Leuten zu halten, aber es ist meiner Meinung nach nur ein Vorwand anstatt die Leute direkt zu kontaktieren, weil man sich dabei peinlich vorkommen würde. Und bei einer Sache wie studivz gehört dies ja schließlich zum “Geschäftsmodell”.
Und was bringt es einem jemanden auf die Art und Weise kennenzulernen, denn mal ehrlich: Wenn man gleiche Interessen hat dann lernt man Leute mit ähnlichen Interessen so und so kennen. Und wenn nicht dann hat man es im Normalfall auch nicht nötig weil der eigene Freundeskreis groß genug ist.
Also: Hebt euern Arsch hoch und kontaktiert die Leute von denen ihr glaubt dass der Kontakt am abbrechen ist via Post, Telefon, E-Mail, ICQ, …, wenn sie euch wirklich wichtig sind. Ansonsten wird’s hier auf absehbare Zeit wohl auch noch so werden wie in den USA wo jeder mit jedem total oberflächlich gut-Freund ist und aber kaum tiefgreifende Beziehungen zustande kommen.

September 23rd, 2006

FZK

Posted by Dunedan in General, Studium & Co

Während sich andered Leute auf Konferenzen wie der aKademy tummeln, war ich heute beim Tag der offenen Tür im Forschungszentrum Karlsruhe (FZK). Einerseite weil mich diverse Vorträge interessierten, andererseits um mal wieder eine Internet-Bekanntschaft kennenzulernen.
Im Endeffekt war ich dann bei 1 1/2 Vorträgen, für mehr hat die Zeit leider nicht gereicht. Der Vortrag den ich komplett gehört habe war über die Möglichkeiten und Gefahren von Nanotechnologie. Fachlich sehr allgemein gehalten damit auch weniger technisch vorgebildete Zuhörer etwas verstanden. Gehalten wurde dieser Vortrag von Prof. Dr. Harald Krug. Bis auf die Tatsache dass es mir ein bisschen zu allgemein war ein sehr netter Vortrag. Was ich auch sehr gut fand war die Tatsache dass der Dozent nicht nur zum Thema Nanotechnologie gesprochen hat, sondern ab und an auch mal persönliche Meinungen zu bestimmten Themen eingebaut hat.
So beklagte er den Rummel den es um das jüngste Magnetschwebebahnunglück gab. Dort in über 20 Jahren ein einziger Unfall mir einer Hand voll Toten um im täglichen Straßenverkehr bedeutend mehr Tote um die bei weitem nicht so viel Aufsehen gemacht wird.
Das zweite war ein Appell an die Vernunft von Rauchern das rauchen doch sein zu lassen. Er versuchte zwei wichtige Argumente von Rauchern für das Rauchen zu entkräften und zwar dass Rauchen ja Geld in die Haushaltskassen des Bundes bringen würde, was auch stimmt, wobei allerdings die Ausgaben für Raucher um ein vielfaches höher sind, sowie die Tatsache dass Rauchen ja gar nicht so schädlich ist und gar nicht so viele Leute daran sterben. Ich hab leider nicht mehr alle Zahlen im Kopf, aber ich weiß noch dass er meinte das 86% aller Raucher an den Folgen des Rauchens sterben.
Mit seinen persönlichen Meinungen konnte ich in diesen Hinsichten vollkommen mitgehen. War also im Endeffekt ein ganz spaßiger Vortrag.
Danach hab ich dann noch den Beginn eines Vortrages zum Thema “Mit molekularen Kanonen gegen Bakterien gehört”. War auch nicht uninteressant, allerdings recht trocken und auch sehr allgemein gehalten. Diesen musste ich dann allerdings auch recht bald verlassen um die oben bereits genannte Internet-Bekanntschaft zu treffen. Danach dann noch zu dritt ein bisschen über’s Gelände gelaufen und in diverse Institute geguckt, aber das war auch nur ab und zu mal interessant.

Jetzt bin ich wieder zuhause, relativ fertig und muss mir überlegen wie ich mein Abendprogramm gestalte. So war er, mein Tag.

September 20th, 2006

Telekomvertreter

Posted by Dunedan in General

Gestern vormittag klingelte es an meiner Wohnungstür. Davor stand ein Vertreter der Deutschen Telekom. Es entwickelte sich folgender Dialog:
Vertreter: “Schönen guten Tag, ich bin von der Deutschen Telekom. Sind Sie denn noch Kunde bei uns?”
Ich: “Nein, und auch noch nie gewesen.”
Vetreter: “Ah, ok. Das war’s dann auch schon. Ciao.”

War ja nett von ihm dass er mich nicht weiter belästigt hat, aber mit zwei Informationen hätte er während des “Gespräches” trotzdem noch rausrücken können. Und zwar:
1. wie er heißt und
2. was er nun eigentlich wollte.

Na ja, ich bin ja mal gespannt wann der erste Vertreter von Arcor vor der Tür steht. Denn die sollen auch ganz nett nervig sein, wie man unter anderem bei bananajoe nachlesen kann.

September 13th, 2006

Hühnchen

Posted by Dunedan in General

Fast noch vergessen. Heute, beziehungsweise inzwischen schon gestern, hab ich mal wieder richtig gut gekocht. Eigentlich hatte ich das schön für vergangenen Sonntag geplant aber irgendwie wurde dann daraus nichts. Also dann heute. Geben sollte es Klöße mit selbstgemachtem Rotkraut und einem ganzen Huhn.
Na ja, war auch alles schön eingekauft. Den Rotkohl hatte ich vorher schon kleingeraspelt und für die Klöse fertiges Klospulver. Blieb also noch das Hühnchen. Ich hatte bei Aldi ein ganzes Huhn gekauft. Also natürlich schon fertig gerupft und so, aber halt am Stück. Das war natürlich schön eingefroren und ich habe es dann heute vormittag aus dem Gefrierschrank geholt. Woran ich natürlich nicht gedacht hatte war die Tatsache dass das ja auch eine Weile zum auftauen braucht. Und ich wollte es (warum auch immer) von alleine auftauen lassen. Also ohne warmes Wasser oder ähnliches. Also wurde das Essen auf den Abend verschoben.
Da war das Huhn dann auch aufgetaut und wurde schön gewürzt in den Ofen geschoben. War eine sehr interessante Sache zumal das Huhn eine Plastiktüte mit Innereien enthielt die ausgepackt und wieder ins Huhn gestopft werden mussten. Zumindest stand nirgendwo etwas Gegenteiliges.
Das Essen ist im Großen und Ganzen auch ziemlich super geworden. Bei den Klösen konnte man nicht viel falsch machen, das Rotkraut ist mir total gut gelungen und das Huhn war auch schön zart. Hätte zwar an einigen Stellen noch besser gewürzt sein können, aber ich bin mir noch nicht im Klaren darüber wie man an manche dieser Stellen überhaupt Gewürze kriegen soll.
War auf jeden Fall sehr lecker.
Das nächste Mal nehm ich mir dann Truthahn vor. Mit richtig ausnehmen und füllen und so. Vielleicht. Na mal schauen. ;)

September 8th, 2006

Vampire, Musik und Blut

Posted by Dunedan in Apple, General

In letzter Zeit hab ich mir mal die Blade-Trilogie angeguckt. Im allgemeinen fand ich die nicht wirklich gut. Für meinen Geschmack zu aktionreich, zu wenig Handlung und nicht gut genug durchdacht. Ich suche immer noch nach richtig guten Vampirfilmen. Mal gucken ob die nächsten paar ein bisschen besser sind.
Was ich allerdings an Blade Trinity klasse fand war wie Abigail Whistler (gespielt von Jessica Biel) sich vor jedem Einsatz ihre Playlist zusammengestellt hat. War natürlich massenweise Applewerbung, aber warum auch nicht? :D
Ich fand jedenfalls diese Idee, sich für bestimmte Momente eine eigene passende Musikplaylist zusammenzustellen ziemlich klasse.
Leider hab ich ein Problem wenn ich sowas machen will. Ich hab so viel Musik dass ich 1. einen Großteil der Lieder gar nicht im Kpof hab und 2. von den restlichen Liedern oft nicht weiß von wem sie sind oder wie sie heißen. Na ja, mal vielleicht ein bisschen daran arbeiten.
Aber die Idee ist auf jeden Fall klasse. :)

Wo wir grade bei Blade und somit Vampiren sind: Ich war heute das erste Mal Blut spenden. Ich konnte mich endlich mal dazu durchringen. Und es war bei weitem nicht so schlimm wie ich es erwartet hatte. Auch im Nachhinein hab ich von der Tatsache 1/10 meines Blutes verloren zu haben nicht wirklich was gemerkt. Also werd ich das jetzt wohl regelmäßig machen. :)

September 1st, 2006

Rückblick auf das vergangene Jahr

Posted by Dunedan in General, Studium & Co

Heute vor einem Jahr zog ich offiziell in Karlsruhe ein. Kurz darauf begann dann auch mein Studium. Sicherlich ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Rückblick.
Also erstmal muss ich sagen dass die Wahl in Karlsruhe zu studieren eine sehr gute war. Die Uni ist toll, das Studium anspruchsvoll und die Stadt schön. Die WG in der ich wohne könnte zwar besser sein, sowohl von der Wohnung, als auch von den Mitbewohnern, als auch von der Miete her, aber im Zimmer gefällt mir. :)
Was ich zu Beginn des Studiums sehr toll fand war die damalige O-Phase die sehr gut war um ein paar Leute kennenzulernen und zu sehen wie’s in der Uni an sich so ein bisschen abgeht. Zu vielen von den Leuten hab ich auch jetzt noch Kontakt.
Ansonsten ein nicht ganz stressfreies Jahr in dem ich mich fast jeden Morgen frühs aus dem Bett gequält hab um pünktlich um 8 inn der Vorlesung zu sitzen. Kommendes Semester wird’s zum Glück nur einen Tag so früh losgehen.
Ansonsten hab ich noch ein bisschen an den Klausuren zu knabbern, aber das muss einfach klappen.
Ja, an sich fühl ich mich hier wohl, obwohl ich auch den Norden und alles damit verbundene ein wenig vermisse. Mal schauen wo’s mich nach dem Studium hin verschlägt.

Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: