December 27th, 2006
Posted by Dunedan in
23C3
Der erste Tag des 23C3 neigt sich langsam dem Ende entgegen, also ist es Zeit für eine kleine Zusammenfassung.
Los ging’s ja mit der Eröffnungskeynote mit John-Perry-Barlow. War eine ganz nette Sache, auch wenn ich persönlich mit seinem Englisch nicht ganz perfekt klar kam. Er sprach von der Verantwortung welche Hacker haben und dass man sich auch ganz ganz bewusst gegen schwarze Schafe in den Hackerreihen wehren solle, die ihr Wissen missbrauchen und somit natürlich eine Menge materiellen, als auch Imageschäden für die Hackergemeinde anrichten.
Danach hörte ich mir einen Vortrag von Peter Voigt, einem Juristen, zum Das neue gesetzliche Verbot des Hackings an. Dieser Vortrag machte wieder einmal deutlich wie unsicher die Rechtslage für bestimmte Aktionen ist und um wie viel unsicherer sie durch dieses geplante Gesetz noch werden wird. Mehr dazu in den Folien und anderen Materialien, die unter obigem Link verlinkt sind.
Im Anschluß dieses Vortrages hörte ich mir einen Vortrag zum Thema “How To Design A Decent User Interface” an. Da ich mich ja generell schon ein bisschen für Usability interessiere war da jetzt nicht so viel neues dabei, aber interessant war’s trotzdem. Auch dazu im verlinkten Artikel weitere Materialien.
Im Anschluß an diesen Vortrag traf ich mich mal schnell mit Florian “dividuum” Wesch. Aber dazu später mehr.
Dadurch kam ich dann zu meinem vierten Vortrag in Folge leicht zu spät, was aber der interessanten Thematik keinen Abbruch tat. Dieser lautete “Gäste-Überwachung in Hotels durch staatliche und private Schnüffler“. Dabei ging es um Techniken und Örtlichkeiten mit denen heutzutage Leute belauscht werden. Man fühlte sich dabei sehr an die Stasi erinnert, wenn man von einem entsprechenden “Anti-Schnüffel-Experten” hören konnte was für Methoden da doch durchaus auch in der Praxis angewendet werden.
Danach setzte ich dann noch mit den Lightning Talks des heutigen Tages einen fünften Vortrag dran, von dem ich ja schon teilweise berichtet hatte. Was es da noch für Themen gab findet sich auf der entsprechenden Seite im Event-Wiki. Was ich allerdings noch erwähnenswert finde ist der Aufruf von b9punk heute Abend alle (!) in ihre Wohnung zu einer Aftershow-Party zu kommen. Das sind wohlgemerkt weit über 1000 Leute. Da würde mich ja mal glatt interessieren wie groß ihre Wohnung ist.
Aber ich werd wohl auch eher nicht hingehen. Dazu bin ich zu müde und will wenigstens ein bisschen schlafen.
Nach den Lightning Talks folgte dann eine wohlverdiente längere Pause mit einem kleinend Spaziergang zur Museumsinsel und dem Einkauf von neuen Getränken. Was danach dann folgte folgt in den folgenden Blogeinträgen.
December 27th, 2006
Posted by Dunedan in
23C3
Hier gab’s grade einen kurzen Lightning Talk zum Thema Datensammlung im StudiVZ. Da hat doch glatt mal einer sämtliche Daten ausgelesen und statistisch ein bisschen aufbereitet.
Die Rohdaten dazu scheint’s sogar auch noch zu geben.
Also wer schon immer mal wissen wollte welcher Studengang die meisten Freunde hat der gucke unter folgender Seite: http://studivz.irgendwo.org/
December 27th, 2006
Posted by Dunedan in
23C3
Absolute Reizüberflutung im Zusammenhang mit Müdigkeit. Mal schauen ob und wann ich dazu komme was sinnvolles zu schreiben.
December 27th, 2006
Posted by Dunedan in
23C3
Im Vorfeld des 23C3 war ich am überlegen wie ich das mit dem übernachten mache. Da Hotels in Berlin ja bekanntlich um den Jahreswechsel rum teuer und/oder ausgebucht sind war ich am überlegen ob ich nicht bei einem Kumpel übernachten solle. Da wäre allerdings immer eine ganze Weile Fahrtzeit zum BCC mit dabei gewesen. Vom 23C3 aus sollte allerdings eine Sporthalle zur Verfügung stehen die vom BCC aus auch gut zu erreichen ist.
Also entschloß ich mich in der Sporthalle zu nächtigen. Ich muss sagen ich war positiv überrascht. Ich hab zwar nicht wirklich viel schlafen können, aber es war sehr ruhig, wenn man mal von den ganzen schnarchenden Leuten absieht.
Und ach ja: Es hat jemand versucht mit meinen Laptop zu klauen. War aber zum Glück nur ein böser Traum.
So, hier beginnt jetzt gleich die Eröffnungskeynote. Dazu dann aber gegebenenfalls noch ein extra Eintrag.
December 27th, 2006
Posted by Dunedan in
23C3
December 19th, 2006
Es ist unglaublich. Seitdem ich vor gut einer Woche einen Eintrag geschrieben hatte wie unmöglich es mir doch war das Buch “In my father’s den” von Maurice Gee zu erstehen, kommen hier täglich mehrere Suchanfragen zu genau diesem Thema rein. Es scheint also durchaus eine Nachfrage nach diesem Buch zu geben. Umso weniger verständlich für mich wieso es dieses Buch nicht mehr im Handel zu geben scheint.
Momentan hab ich mal noch eine Freundin die zur Zeit grade in Neuseeland ist gebeten, mal dort nach dem Buch zu gucken, aber ich befürchte auch sie wird keinen Erfolg haben.
Also falls jemand weiß wo man dieses Buch erstehen könnte: Ich bin immer noch auf der Suche.
December 16th, 2006
Ihr nutzt ICQ & Co. um mit Freunden zu chatten? Warum nutzt ihr nicht Jabber? Ok, gut, die meisten eurer Freunde haben’s halt nicht. Moment: Seid ihr euch sicher das sie es nicht haben? Denn: Jeder der eine E-Mail-Adresse bei gmx.de oder web.de hat hat auch einen dazugehörigen Jabberaccount. Steht zwar nirgends, ist aber so. Auf diesem Account basieren halt die Messaging-Dienste von GMX und Web.de.
Jabber-ID für diesen Account ist die E-Mail-Adresse, Passwort das gleiche Passwort wie für das E-Mail-Konto und der Server gmx.de (ja, auch für web.de-E-Mail-Adressen. web.de als Server geht aber in den meisten Fällen auch).
Jetzt braucht ihr nur noch einen Multiprotokollclient der ICQ und Jabber versteht und schon könnt ihr mit mir und vielen anderen Leuten (denen ihr halt auch noch sagen müsst wie toll Jabber ist) via Jabber chatten. Passende Multiprotokollclients für Windows wären Gaim oder Miranda, für Linux ebenfalls Gaim und Kopete und für MacOS, oh welch ein Zufall, wieder Gaim und Adium.
Falls ihr noch nicht wisst warum ihr Jabber nutzen sollt: Hier eine kurze Zusammenfassung der meiner Meinung nach tollsten Features die ICQ & Co. nicht haben:
- OpenSource und dezentral. Prinzipiell kann jeder einen Server aufmachen. Dies schützt vor weitflächigen Ausfällen und erschwert das abhören.
- schon von Anfang an vorgesehene Verschlüsselung. Privatsphäre ist wichtig. Ihr wisst nie in was für Hände eure Daten mal kommen könnten.
- Die Möglichkeit mit mehreren Clients gleichzeitig in einem Account online zu sein. Also beispielsweise von zuhause aus und via Laptop.
Jabber kann natürlich noch viel mehr, aber am besten informiert man sich mal via Wikipedia darüber: http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber
P.S.: Ähnliches wie oben beschrieben gilt auch für alle die was mit Google am Hut haben. Denn Google Talk basiert auch auf Jabber und lässt sich ähnlich wie oben beschrieben auch mit anderen Clients nutzen.
December 14th, 2006
Die Situation ist angespannt. Aber ich bin zuversichtlich.
December 9th, 2006
Gestern hatte ich das Glück den wundervollen Film “Als das Meer verschwand” (2004) sehen zu können. In meinen Augen ein mal wieder ein richtig guter, spannender, nachdenklich machender Film mit wundervollen Bildern. Auch wenn der Titel dies nicht unbedingt suggiert. Das wäre sogar mal ein Film den ich mir kaufen würde. Oder halt das Buch “In my father’s den” des neuseeländischen Autors Maurice Gee, welches als Vorlage diente.
Doch genau da fingen die Probleme an. Die DVD gibt es zwar als UK-Import bei Amazon, aber ich konnte nirgendwo einen Verkäufer der deutschen Fassung finden. Und eine deutsche Fassung lief auf jeden Fall hier in den Kinos.
Und das Orginalbuch war im Internet leider überhaupt nicht zum kaufen aufzufinden. Ich hab dann heute nochmal in der Stadt in einem Buchladen nachgefragt und die hatten weder dieses Buch, noch irgend ein anderes Buch des Autors im Sortiment. Auf meine Nachfrage hin wo ich denn noch nach diesem Buch gucken könne wusste auch die Verkäuferin keinen Rat.
Wikipedia konnte mir immerhin sagen wann und wo das Buch erschienen war. Unter anderem 1972 bei Faber/London. Doch nicht einmal deren Homepage listet das Buch noch bei den Werken von Maurice Gee. Gut, besagter Autor ist natürlich kein weltbekannter Autor, aber ich finde trotzdem man sollte irgendwie die Möglichkeit haben an seine Werke heranzukommen. Zumal wenn das konkrete Werk schon verfilmt wurde. Ein Buch zum Film scheint’s auch nicht zu geben.
Deshalb ein Aufruf:
Wer weiß wo man “In my father’s den” von Maurice Gee kaufen kann?