March 2008

Nachdem ich heute mal wieder eine wunderbare Folge von Chaosradio Express, diesmal zum Thema “Politik für Anfänger” gehört hatte, guckte ich eben mal spontan auf Abgeordnetenwatch vorbei. Einfach um mal ein bisschen zu gucken was dort für Fragen gestellt werden und wie die Politiker darauf reagieren. Ich war positiv überrascht darüber, dass sich, zumindest die Karlsruher MdBs, offenbar die Zeit nehmen die Fragen tatsächlich persönlich zu beantworten und dass dies auch in einer durchaus lockeren Atmosphäre geschieht. Da wird schon mal geduzt oder mit Smilies gearbeitet.
Ich finde eine solche Seite wie Abgeordnetenwatch ist eine wunderbare Sache, da sie die Politiker den Bürgern näher bringt, ohne dass diese den Abgeordneten in seiner Sprechstunde besuchen müssen. Auch kann man sich recht schnell einen Überblick darüber verschaffen was für eine Haltung ein Abgeordneter zu aktuellen Fragen hat.
Ich habe auf jeden Fall seit dem heutigen Tag wieder ein bisschen mehr Hoffnung in unser politisches System. Scheint doch nicht alles so schlimm zu sein wie es von außen manchmal aussieht.

Dank schönem Wetter und geplatztem Arbeitsmeeting hatte ich heute die Gelegenheit eine kleine Radtour zu unternehmen. Und wie immer bei solchen Touren höre ich dann Chaosradio Express.
Diesmal Folge 64 zum Thema “Usability und Interaktionsdesign” mit Ellen Reitmayr und Peter Sikking als Studiogästen.
Ja, was blieb bei mir von dem Podcast hängen?

  • Ellen hat eine nette Stimme und ein sehr nettes Lachen.
  • Ohne Steve Jobs wären Apples Produkte nur halb so gut.
  • Das iPhone ist eigentlich ein Multimediagadget, was nur nebenbei auch Telefoniefunktionen hat.
  • Plasma wurde leider nicht erwähnt.

Auf jeden Fall sehr hörenswert für jeden, der sich nur ansatzweise für Usability interessiert oder auch einfach nur Programme schreibt.

Ich habe gerade bei Telepolis einen interessanten Artikel über ARGs gelesen. Ich finde ja krass, dass es sowas tatsächlich gibt. Das Prinzip kennt der Eine oder Andere sicher schon aus The Game. Ein ziemlicher cooler Film übrigens.
Im Endeffekt geht es darum mit mehr oder weniger ausgewählten Leuten ein Spiel zu spielen ohne dass diese sich bewusst sind, dass mit ihnen gespielt wird. Bei The Game funktionierte das perfekt, was ja in einem Film auch nicht sonderlich schwer ist.
In der Realität scheint man da realitätsbedingt (hach, welch ein Wortspiel 😉 ) einige Abstriche machen zu müssen, sodass die Spieler ab einem gewissen Zeitpunkt mitkriegen, dass alles nur ein Spiel ist.
Aber spannend find ich ja sowas schon. Wobei der Reiz natürlich umso größer ist, je weniger man ahnt, dass es ein Spiel sein könnte.

Pünktlich zur Ankündigung einer neuen Serie EeePCs stellt sich mir mal wieder die Frage wozu ich ein solches Gerät gebrauchen könnte.

Die Technik ist nett. Gar keine Frage. Gerade bei der neuen 900er Serie, wo nun auch ein brauchbar großes Display verbaut ist und die SSD endlich ein gutes Stück größer ist.

Aber wozu sollte ich sowas portables brauchen? Mein MacBook passt mit seinen 13,3″ auch in jeden Rucksack und wenn ich etwas noch portableres hätte, hätte ich für eins von beiden keine Verwendung mehr. Denn wo ich mein MacBook nicht mitnehme bzw. nicht mitnehmen kann, kann ich das mit einem EeePC auch nicht.

Was für mich dann schon bedeutend interessanter wäre, wäre ein vernünftiges Smartphone. OpenMoko geht mit Freerunner in die richtige Richtung, aber Kleinigkeiten wie Kamera und 3G fehlen da noch. Super wäre etwas ala Sony Ericsson Xperia X1, wenn es denn mit Linux laufen würde. Denn sowas ist ja wohl Pflicht wenn man sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen möchte.