phoenitydawn

August 13th, 2017

Ach O2

Posted by Dunedan in Internet, User Experience

Ist ja schön, dass O2 möglichst viel online abwickeln will, aber gefühlt jedes Mal, wenn ich mich einlogge bekomme ich nur:

Aktuell führen wir Wartungsarbeiten durch. Daher steht Ihnen diese Funktion im Moment leider nicht zur Verfügung.

So langsam vermute ich ja, dass die für ihre Webseite auch Öffnungszeiten haben. Montags bis Freitags 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr oder so.

March 16th, 2015

Natives IPv6 bei 1&1

Posted by Dunedan in Internet

Wie man diesem Blog entnehmen kann, bin ich schon länger Kunde bei 1&1. Bisher habe ich IPv6 über einen Tunnel bei Sixxs angebunden. Heute fragte ich mich wie inzwischen der Stand von nativem IPv6 bei 1&1 ist und musste feststellen, dass das in vielen Fällen schon direkt verfügbar ist, ohne das wie in Fällen anderer Anbieter ein neuer Vertrag notwendig ist.

  • Für Kunden mit VDSL-Produkt ist IPv6-Dualstack standardmäßig freigeschaltet.
  • Für einen Teil unserer ADSL-Kunden können wir IPv6-Dualstack als Vorabtest freischalten.

Quelle (leider nur mit Account): https://forum.1und1.de/index.php?page=Thread&postID=155432#post155432

Nachdem ich das gesehen hatte, habe ich direkt versucht natives IPv6 zu aktivieren und bekam sofort von 1&1 ein /56er Netz zugewiesen. Nun also kein Umweg über einen Sixxs PoP mehr.

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July 10th, 2013

Was Amazon und die Cloud für Vorteile bringen

Posted by Dunedan in Computer, Internet

Die Bezeichnung “Cloud” ist schon seit einer ganzen Weile ein Hype-Begriff und wurde von mir lange belächelt. Denn was unterscheidet schon “die Cloud” von dem, was schon immer das Internet selbst definiert?

Seit gut einem halben Jahr habe ich nun beruflich recht intensiv mit ebendieser Cloud zu tun, um genau zu sein mit Amazon Web Services (AWS).
Grundsätzlich stehe ich solchen großen Unternehmen wie Amazon erstmal skeptisch gegenüber, denn je größer ein Unternehmen desto wahrscheinlicher ist eine marktbeherrschende Stellung und die Ausnutzung dieser. Auch Amazon hat bereits mit seinem Online-Shop gezeigt wie gut sie in der Lage sind eine marktbeherrschende Stellung zu übernehmen.

Auch der Bereich Cloud-Computing ist bei Amazon inzwischen so groß, dass sie in diesem Bereich der größte Anbieter sind und er in Zukunft voraussichtlich ähnlich hohe Gewinne abwerfen wird wie ihr Online-Shop. Doch wodurch kommt das? Beim Online-Shop sind die wichtigsten Kriterien für den Erfolg meiner Meinung nach niedrige Preise und guter Service. Zumindest mit niedrigen Preisen kann AWS auf den ersten Blick nicht punkten.

Während man bei üblichen Hostern im niedrigen Preissegment in Deutschland problemlos Server mit Quadcore Prozessor, 16GB RAM und mehreren Terabyte an Plattenplatz für 50 Euro im Monat bekommt, zahlt man bei AWS in der billigsten Region (und zwar us-east-1 und us-west-2, beide in den USA) mindestens 300 Dollar für ähnliche Hardware. Bei Mehrausgaben von 500% muss also entweder ein relevanter Mehrwert vorhanden sein oder die Angebote von Amazon sind maßlos überteuert.

Die Erfahrungen der letzten Monate haben mir gezeigt, dass die Preise durchaus berechtigt sind und was “die Cloud” von herkömmlichen Webhostern unterscheidet.

  1. Amazon bietet nicht einfach wie andere Webhoster reine Hardware, sondern eine komplette Infrastruktur mit unterschiedlichsten Dienstleistungen und dazugehörigen Programmierschnittstellen (APIs) für diverse Sprachen an. So ist unglaublich viel Funktionalität um deren Bereitstellung man sich sonst selbst kümmern müsste bereits vorhanden und lässt sich neben einem Webinterface komplett über APIs nutzen und somit einfach in eigene Anwendungen einbinden.
  2. Hardwarenahe Probleme gehören der Vergangenheit an. Darum kümmert sich Amazon und da alles in irgendeiner Form virtualisiert läuft, bekommt man als Anwender davon auch nur in Ausnahmefällen etwas mit.
  3. Die Dokumenation der einzelnen Dienste ist umfangreich und verständlich und als größerer Kunde bekommt man unglaublich gute Betreuung und ausgezeichneten Support.
  4. Amazon ruht sich nicht auf seiner Marktstellung aus, sondern veröffentlicht fast im Tagesrythmus neue Verbesserungen ihrer Cloud-Plattform.
  5. Eigene Dienste lassen sich ohne großen Aufwand in lokal gruppierten, aber räumlich getrennten Rechenzentren (Availability Zones) oder auch weltweit verteilt über fünf Kontinente (Regions) betreiben.

Dazu kommt, dass die Preise aus dem oben genannten Beispiel bei intensiverer Nutzung je nach Anwendungsfall drastisch sinken, wenn man Reserved Instances oder Spot Instances nutzt.

Mir macht es, aufgrund der oben genannten Gründe, unglaublich viel Spaß mit AWS zu arbeiten und für mich ist inzwischen gut nachvollziehbar, warum Amazon im Bereich Cloud-Computing diese überragende Marktstellung hat: So schade das für gesunden Wettbewerb ist, aber es gibt einfach keinen Anbieter, der auch nur ansatzweise die gleichen Dienste bieten kann und wenn ich mir das Tempo an Innovationen bei Amazon anschaue, dann wird das auch noch lange so bleiben.

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June 2nd, 2013

Drossel hin, Drossel her

Posted by Dunedan in Internet

Die Debatte um die Deutsche Telekom, die sich in neuen DSL-Flatrate-Verträgen nun vorbehält nach dem überschreiten eines bestimmten Übertragungsvolumens die Verbindung zu drosseln, ist ja inzwischen nun schon ziemlich breit durchgekaut worden. Als Option wird es wohl möglich sein, gegen Aufpreis wieder eine echte Flatrate zu bekommen.
Ich frage mich allerdings, warum sich die Telekom überhaupt diesen medialen Stress gemacht hat? Sie hätte doch auch einfach die neuen Verträge nicht mehr Flatrate nennen und stattdessen entsprechend teurere Verträge mit der Bezeichnung Flatrate einführen können. Dann hätten sie PR-technisch sogar noch entgegengesetzt argumentieren können, dass bei ihren Nicht-Flatrate-Verträgen nach erreichen des Limits ja “nur” gedrosselt wird, statt gleich komplett abzuschalten.

February 20th, 2013

The Next Big Thing

Posted by Dunedan in Computer, Internet

Google hat heute eine Webseite zum schon länger in Entwicklung befindlichen “Project Glass” veröffentlicht. Glass ist platt gesagt eine intelligente Brille mit Kamera und Display, die es erlaubt im alltäglichen Leben ins eigene Sichtfeld zusätzliche Informationen eingeblendet zu bekommen und das eigene Sichtfeld zu filmen.
Auf der Webseite ist unter anderem auch das im Folgenden eingebettete Video zu finden.

Beim anschauen des Videos drängt sich mir förmlich auf, dass Google Glass, sobald es für den Massenmarkt für einen bezahlbaren Preis verfügbar ist (und dafür wird Google sorgen), das Produkt sein wird, nach dem Apple so krampfhaft sucht: The Next Big Thing.

November 24th, 2012

IKEA PAX “Microsite”

Posted by Dunedan in Internet

die geladenen Elemente auf der "Microsite" von IKEA PAXAuf der deutschen IKEA-Webseite gibt es aktuell eine PAX-“Microsite”. Diese ist echt schick. So bekommt man beispielsweise durch scrollen verschiedene Schrankkombinationen und Befüllungen innerhalb desselben Bildes angezeigt. Auch werden moderne Technologien, wie zum Beispiel jQuery und Modernizr, benutzt.
Was mich dann aber doch etwas staunend zurück ließ ist die Tatsache, dass beim Aufruf der Seite über 1500 HTTP-Requests ausgelöst werden und die damit angeforderten Daten eine Gesamtgröße von über 35MB haben? Srsly? Das geht doch auch besser.

November 20th, 2011

Spam ohne Opt-Out von 1&1

Posted by Dunedan in Internet

Wegen altem DSL-Vertrag und neuem DSL-Vertrag hatte ich in letzter Zeit einigen Kontakt mit 1&1. Da waren etliche Sachen dabei, wo man einfach nur den Kopf schütteln kann, aber ich habe nicht die Nerven, das noch mal schriftlich zusammen zu fassen.

Eine Sache möchte ich aber doch erwähnen. So erhielt ich vor kurzem per E-Mail Spam Werbung von 1&1 für “Die Homepage Ihres Lebens“. Ich fragte mich zwar, warum ich überhaupt von 1&1 Werbung bekomme, da ich dem sicher nie zugestimmt habe, aber hielt in der E-Mail brav nach einem Link zum austragen für weitere Werbung Ausschau. Den fand ich dann auch in Form folgenden Abschnittes:

Wenn Sie unsere Kundeninformationen nicht mehr wünschen, können Sie
sich aus dem Verteiler austragen: http://www.1und1.de/rapidunjoin

So weit, so gut. Spannend wird es erst, wenn man sieht, was passiert, wenn man die Seite öffnet (und das kann jeder von euch selbst ausprobieren). Dann kommt nämlich folgende schöne Meldung:

Lieber Kunde,

wie gewünscht haben wir Ihre E-Mail-Adresse aus dem Verteiler herausgenommen.

Da die URL keinerlei Informationen über die eigene E-Mail-Adresse enthält, hätte ich mit einem Formular zum eintragen der E-Mail-Adresse gerechnet, aber nicht mit einer solchen Meldung, bei der offensichtlich ist, dass nichts aus irgendeinem Verteiler heraus genommen wurde. Wie auch? 1&1 weiß ja nicht, welche E-Mail-Adresse entfernt werden soll.

Wie kommt es, dass sich ein so großes Unternehmen wie 1&1 so was leisten kann? Schreien da nicht genügend Kunden auf oder was?

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October 10th, 2011

Verfassungswidriger Bundestrojaner analysiert

Posted by Dunedan in CCC, Computer, Internet

Am Wochenende sorgte der Chaos Computer Club (CCC) für Aufsehen, indem er eine Analyse einer staatlichen Computerüberwachungssoftware, dem so genannten “Bundestrojaner”, veröffentlichte. Besonders brisant: Die analysierte Software ist aufgrund eines Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts von 2008 verfassungswidrig.
Wer technisch versiert ist, dem empfehle ich ein Lesen der amüsanten Analyse des CCC: http://www.ccc.de/system/uploads/76/original/staatstrojaner-report23.pdf. Allen anderen sei folgendes Video empfohlen, dass die gewonnenen Erkenntnisse kurz und leicht verständlich zusammen fasst:

October 9th, 2011

Firefox + Tor + IPv6 = nix

Posted by Dunedan in Computer, Internet

Nutzt man Firefox mit Tor als Proxy und hat ein System, dass neben IPv4 auch mittels IPv6 an das Internet angebunden ist, macht Firefox standardmäßig beim aufrufen von Webseiten mit AAAA-Records einfach nichts. Prinzipiell auch logisch, da Tor aktuell noch kein IPv6 unterstützt. Irritierend ist das trotzdem, da man keinerlei Rückmeldung erhält warum Firefox nichts macht. Lösen lässt sich diese Problematik, in dem man in Firefox über about:config bei DNS-Anfragen die Abfrage von AAAA-Records deaktiviert:

network.dns.disableIPv6 = true

Dies sollte man allerdings nur tun, wenn man Tor als Proxy nutzt, da Firefox durch diese Konfigurationsänderung IPv6 nicht benutzt.

Edit: Natürlich tritt das Problem auch mit jedem anderen Proxy, der kein IPv6 unterstützt, auf.

December 4th, 2010

Irreführende Werbung von comdirect

Posted by Dunedan in Internet, Leben

Seit einer ganzen Weile wirbt comdirect mit einem Girokonto “mit Zufriedenheitsgarantie”. Die Eigenschaften dieses Kontos lesen sich vielversprechend:

  • kostenlose Kontoführung
  • zusätzlich ein kostenloses Tagesgeldkonto mit gutem Zinssatz
  • eine kostenlose ec-/Maestro-Karte
  • eine kostenlose VISA-Karte

Angesprochen von dieser Werbung eröffnete ich vor über einem Jahr ein solches Konto. Allerdings musste ich feststellen, dass es comdirect mit Werbeversprechen nicht so genau nimmt. So weigert sich comdirect bis heute mir eine VISA-Karte auszustellen. Anfragen diesbezüglich werden mit Sätzen wie den Folgenden beantwortet:

Wir haben Ihren Wunsch sorgfältig geprüft und bedauern, diesem nicht entsprechen zu können.

Die Entscheidung liegt in bankinternen Richtlinien begründet und wir bitten um Ihr
Verständnis, dass wir diese nicht offenlegen möchten.

oder:

In Würdigung Ihrer bisherigen Kontoführung, können wir Ihrem Wunsch derzeit nicht entsprechen.

Gern prüfen wir Ihren Antrag zu gegebener Zeit erneut.

Weder in der Produktbeschreibung, noch in den AGB ist von Bedingungen für den Erhalt einer VISA-Karte die Rede. Eine Reaktion wie die Obige würde ich noch verstehen, wenn meine Bonität schlecht wäre oder ich das Konto nicht ernsthaft nutzen würde. Die Schufa ist allerdings der Meinung, dass meine Bonität ausgezeichnet sei und bei einem Kontostand von dem sich ein kompletter Urlaub finanzieren ließe, kann meiner Meinung nach von nicht-ernsthafter Nutzung keine Rede sein.

Ich sehe kein Argument weshalb ich die beworbene VISA-Karte nicht bekommen sollte und finde die Werbung dementsprechend irreführend und ärgerlich für Kunden wie mich. Und von “Zufriedenheitsgarantie” kann dabei auch keine Rede sein.