December 5th, 2009
Ich würde es begrüßen auf Homepages nicht mehr damit konfrontiert zu werden, dass man zum Öffnen der angebotenen PDF-Dateien einen Adobe Reader benötigt. Das brauchen nämlich nicht mal Windows-Nutzer. Für Windows gibt es beispielsweise den Foxit Reader. Für Linux seien Okular (KDE) und Evince (Gnome) genannt.
Einen Überblick über freie PDF-Reader für alle Betriebssysteme bietet http://pdfreaders.org/.
November 25th, 2009
Ich hatte heute die Gelegenheit dem Karlsruher Event der Microsoft Joint Launch 2009 beizuwohnen. Nun bin ich bekanntermaßen kein sonderlich großer Freund von Microsoft, allerdings muss ich zugeben, dass mich die Vorträge und einige der darin vorgestellten Features von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 beeindruckt haben. Was Windows 7 auf Anwenderseite anbelangt, bekommt man bereits ausreichend in den Medien mit. Insofern warteten dort auch keine sonderlich großen Überraschungen. Es ist in meinen Augen eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von Windows XP und Windows Vista die für normale Nutzer eine durchaus runde Sache darstellt. Meiner Meinung nach ist Windows 7 für Privatnutzer auf einem ähnlich hohen Niveau wie ein aktuelles Linux.
Im Gegensatz zum geschäftlichen Umfeld. Da gibt es meiner Meinung nach einige Features, die auch unter Linux interessant wären, dort aber, wenn überhaupt, erst in ein paar Jahren auftauchen werden.
Genannt seien dabei Differencing Disks von VirtualPC und das Booten physikalischer Rechner von virtuellen VHD-Festplattenimages. Auch einige Feinheiten von Bitlocker-to-go, wie das automatische Synchronisieren des Wiederherstellungsschlüssels in Active-Directory in Kombination mit Schreibverbot auf unverschlüsselte Wechseldatenträger oder das Konzept von Applocker, sind Features die unter Linux fehlen. Interessant auch ein Vortrag zur Powershell, welcher interessante Möglichkeiten zur Automatisierung von Aufgaben für Windows-Rechner und -Netze aufzeigte.
Auch Informationen über etliche technische Feinheiten unter der Windows-Haube kamen zur Sprache. Genannt seinen hier Shims, Optimierungen des Windows-Kernels zur Energieeffizienz, sowie ereignisbasiertes Starten und Stoppen von Diensten (das gibt es allerdings mit upstart auch unter Linux).
Alles in Allem also eine sehr informative Veranstaltung, auch wenn es natürlich eine reine Werbeveranstaltung war. Ich habe viel Neues gelernt und Microsoft hat sich für mich einigen Respekt verdient. Trotzdem bin ich froh weiterhin hauptsächlich mit Linux zu tun zu haben.
July 15th, 2009
Vor Kurzem habe ich meinen DSL-Vertrag bei einem großen, deutschen ISP gekündigt. Bei 1&1 um genau zu sein. Ein Grund, den ich 1&1 auch mehrfach mitgeteilt habe, war, dass mehr als maximal 16Mbit/s als Downstream technisch via ADSL nicht möglich sind, es aber andere Anbieter gibt, die mir zu günstigeren Preisen einen schnelleren Anschluß bieten. Heute kam nun ein Brief von 1&1 in dem mir ein “exklusives Treue-Paket” mit 6Mbit/s Downstream angeboten wurde. Irgendwie leicht verfehlt die Strategie.
June 28th, 2009
Vergangenes Wochenende fand in den Räumlichkeiten der Staatlichen Hochschule für Kunst und Gestaltung in Karlsruhe die achte Gulasch-Programmiernacht, oder kurz: GPN8, statt. Wie bei den beiden vorherigen GPNs war ich auch dieses Mal wieder vor Ort und ich es war einfach nur super. Die Location war dieses Mal einfach nur atemberaubend, einen spektakuläreren Ort für solch eine Veranstaltung findet man in Karlsruhe vermutlich nur schwer. Die Organisation war super, auch wenn es zu einer unerwarteten T-Shirt-Knappheit kam.
Vorträge habe ich dieses Mal wieder nicht allzu viele gehört, dafür nebenbei noch lustige Pflanzen programmiert und mich mit Leuten unterhalten. Besonders interessant fand ich Vorträge zu Content Distribution Networks (CDN) und Routing am Beispiel von dn42. Auch das Innenleben von Window Managern für X wurde beleuchtet, was zwar für mich keinen großen praktischen Nutzen hat, aber durchaus interessant war.
Der Höhepunkt aus meiner Sicht, war aber ohne Zweifel “Die Werwölfe von Düsterwald”, ein Gesellschaftsspiel, was eigentlich nichts mit der eigentlichen Thematik der GPN zu tun hat. Aber es hat einfach nur einen riesen Spaß gemacht, die halbe Nacht mit netten Leuten Werwölfe zu jagen.
Im Großen und Ganzen also eine rundum gelungene Veranstaltung, bei der man nur den Hut vor den Organisatoren ziehen und sich auf das kommende Jahr freuen kann.
May 27th, 2009
While at work I recognized an annoying problem with multipe screens: I often forget to change the focus of the windows to the screen I’m currently looking at. The result: In that cases I want to type in a window on screen A and all text go’s into a window on screen B. Very annoying.
But here is a possible solution: Because all screens have intregrated webcams, it would be possible to grab images from these webcams and use an eyetracking software to determinate at which screen I’m currently looking. With the help of the window manager the focused window could change accordingly and I would never type onto to wrong screen anymore.
But as usual, the problem is the missing implementation. I couldn’t find any eyetracking software for linux which is able to use v4l2-devices and I also don’t know if any window manager is capable of changing the focused window in that manner.
If you know a working solution for my problem or already implemented such eyetracking-stuff, just leave me a comment.
April 6th, 2009
So langsam wird das mit den ARGs ja ein bisschen langweilig. Da einfach eine Hand voll der bekanntesten deutschen Blogs zu involvieren ist schon arg einfallslos. Es ist doch vollkommen witzlos, wenn sofort halb Deutschland Bescheid weiß. Es sei denn es geht einfach nur um billige PR. Wobei man sich dann auch den ARG-Krams sparen könnte.
Ich warte ja immer noch auf neue Ideen bei ARGs. Es muss ja nicht immer so einfallslos sein, wie einfach allen Leuten ein Päckchen zuzustellen.
December 4th, 2008
Seitdem ich Vollzeit arbeite und dabei den gesamten Tag vor einem Computer sitze, hatte ich abends oft starke Erschöpfungserscheinungen der Augen. Was mich wunderte, da ich auch zu Hause durchaus mal länger vor meinem Computer sitze und mir das dort so noch nicht vorgekommen ist. Vor ein paar Tagen fiel mir dann ein, dass ich in einschlägigen Computerzeitschriften immer wieder gelesen hatte, dass ein zu heller Bildschirm für die Augen anstrengend sein kann. Daraufhin habe ich mal auf die Helligkeit meiner Monitore auf Arbeit geachtet und festgestellt, dass diese tatsächlich zu hell eingestellt sind. Das habe ich dann natürlich umgehend korrigiert und habe seitdem sehr viel entspanntere Augen und damit einhergehend auch weniger Erschöpfungserscheinungen durch das Arbeiten allgemein.
Ich kann also nur jedem empfehlen mal ein wenig darauf zu achten. Es macht echt was aus und schont nicht nur die Augen, sondern auch die Stromaufnahme.
December 2nd, 2008
Ich war die Tage auf Arbeit ziemlich enttäuscht. Sowohl Webcam des Notebooks, als auch Webcam des externen Monitors funktionierten unter Linux, ohne dass ich auch nur einen Finger rühren musste. Wo bleibt denn da der Spaß? ;D
September 23rd, 2008
Eigentlich wollte ich heute nur bei einem Laserdrucker eines japanischen Herstellers ein Passwort für das Webinterface setzen. Das führte dazu, dass ich den halben Drucker auseinandernehmen durfte. Wieso? Ganz einfach:
Das Passwortfeld hatte eine maximale Länge von 15 Zeichen, was aber optisch nicht signalisiert wurde. Auch in der Dokumentation wurde dies nicht erwähnt. Da ein Passwort naturgemäß als Sternchen angezeigt wird, war auch nicht ersichtlich, dass ich ab dem fünfzehnten Zeichen ins Leere tippte.
Jedenfalls konnte ich das Passwort, genau genommen dessen 15 erste Zeichen, problemlos setzen. Ein einloggen schlug dann allerdings fehl weil mein Passwort natürlich nicht mit den ersten 15 Zeichen meines Passwortes übereinstimmte.
Der einzige Weg das Passwort zurückzusetzen führte über einen Jumper auf einer Platine im Inneren des Druckers. Danach konnte ich dann mir dann die Begrenzung des Passwortfeldes via maxlength angucken. Schöne Zeitverschwendung.
Und die Moral von der Geschicht: Nie versuchen sinnvolle Passwörter zu benutzen. Geht sowieso nur schief.
September 3rd, 2008
Vor kurzem kaufte ich eine neue Festplatte für mein Notebook. Die Alte war mit 60GB einfach zu klein. Insbesondere seit, dank toller Kamera, voluminöse Bilder im RAW-Format auf meiner Festplatte landen. Nachdem ich also nun eine neue Festplatte hatte, war die Alte übrig. Ich beschloss, sie als externe Festplatte zu nutzen. Portabel genug um sie auch mal mit sich herumtragen zu können.
Ein externes Gehäuse musste also her. Allerdings wollte ich kein 08/15-Plastikgehäuse, denn schlichte Aluminium-Gehäuse sehen ja viel schöner aus. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis ist es mir nicht gelungen ein schlichtes 2,5″-Festplattengehäuse aus (gebürstetem) Aluminium zu finden. Und mit schlicht meine ich richtig schlicht. Keinerlei Verzierungen, keine Plastikteile, keine bunt blinkenden LEDs. Gibt es denn keinen Hersteller, der solche einfachen Gehäuse anbietet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass danach keine ausreichend große Nachfrage besteht.
Im Endeffekt bestellte ich ein Gehäuse, was unter anderem auch unter der Marke DeLOCK verkauft wird. Dabei handelt es sich um eine chinesische Billigproduktion die offensichtlich unter verschiedenen Namen verkauft wird. Neben den Plastikenden ist vor allem das Y-USB-Kabel (eine Seite mit zwei Steckern, die andere mit Einem) mit Host-Steckern (Typ A) auf beiden Seiten unschön. Denn dadurch hat das Gehäuse auch einen Typ-A-Port was die Verwendung von normalen USB-Kabeln verhindert. Ein kurzer Test ergab, dass auch ein USB-Port zu Stromversorgung problemlos ausreichen würde. Laut USB-Spezifikation sollte das sowieso vollkommen problemlos sein.
Oben angesprochenes Wunschgehäuse sollte idealerweise also auch einen USB-Typ-B-Port auf Gehäuseseite haben.
Falls also jemand ein Gehäuse kennt, was meinen Wünschen von Schlichtheit entspricht, so freue ich mich über einen Kommentar.