Eigentlich wollte ich heute nur bei einem Laserdrucker eines japanischen Herstellers ein Passwort für das Webinterface setzen. Das führte dazu, dass ich den halben Drucker auseinandernehmen durfte. Wieso? Ganz einfach:
Das Passwortfeld hatte eine maximale Länge von 15 Zeichen, was aber optisch nicht signalisiert wurde. Auch in der Dokumentation wurde dies nicht erwähnt. Da ein Passwort naturgemäß als Sternchen angezeigt wird, war auch nicht ersichtlich, dass ich ab dem fünfzehnten Zeichen ins Leere tippte.
Jedenfalls konnte ich das Passwort, genau genommen dessen 15 erste Zeichen, problemlos setzen. Ein einloggen schlug dann allerdings fehl weil mein Passwort natürlich nicht mit den ersten 15 Zeichen meines Passwortes übereinstimmte.
Der einzige Weg das Passwort zurückzusetzen führte über einen Jumper auf einer Platine im Inneren des Druckers. Danach konnte ich dann mir dann die Begrenzung des Passwortfeldes via maxlength angucken. Schöne Zeitverschwendung.
Und die Moral von der Geschicht: Nie versuchen sinnvolle Passwörter zu benutzen. Geht sowieso nur schief. 😉

Vor kurzem kaufte ich eine neue Festplatte für mein Notebook. Die Alte war mit 60GB einfach zu klein. Insbesondere seit, dank toller Kamera, voluminöse Bilder im RAW-Format auf meiner Festplatte landen. Nachdem ich also nun eine neue Festplatte hatte, war die Alte übrig. Ich beschloss, sie als externe Festplatte zu nutzen. Portabel genug um sie auch mal mit sich herumtragen zu können.
Ein externes Gehäuse musste also her. Allerdings wollte ich kein 08/15-Plastikgehäuse, denn schlichte Aluminium-Gehäuse sehen ja viel schöner aus. Zumindest in der Theorie. Denn in der Praxis ist es mir nicht gelungen ein schlichtes 2,5″-Festplattengehäuse aus (gebürstetem) Aluminium zu finden. Und mit schlicht meine ich richtig schlicht. Keinerlei Verzierungen, keine Plastikteile, keine bunt blinkenden LEDs. Gibt es denn keinen Hersteller, der solche einfachen Gehäuse anbietet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass danach keine ausreichend große Nachfrage besteht.
Im Endeffekt bestellte ich ein Gehäuse, was unter anderem auch unter der Marke DeLOCK verkauft wird. Dabei handelt es sich um eine chinesische Billigproduktion die offensichtlich unter verschiedenen Namen verkauft wird. Neben den Plastikenden ist vor allem das Y-USB-Kabel (eine Seite mit zwei Steckern, die andere mit Einem) mit Host-Steckern (Typ A) auf beiden Seiten unschön. Denn dadurch hat das Gehäuse auch einen Typ-A-Port was die Verwendung von normalen USB-Kabeln verhindert. Ein kurzer Test ergab, dass auch ein USB-Port zu Stromversorgung problemlos ausreichen würde. Laut USB-Spezifikation sollte das sowieso vollkommen problemlos sein.
Oben angesprochenes Wunschgehäuse sollte idealerweise also auch einen USB-Typ-B-Port auf Gehäuseseite haben.
Falls also jemand ein Gehäuse kennt, was meinen Wünschen von Schlichtheit entspricht, so freue ich mich über einen Kommentar.

Olympia ist vorbei. Ich habe mich nicht großartig darum gekümmert. Einerseits weil ich anderes zu tun hatte und andererseits weil mir schon im Vorfeld Chinas Rumgetue auf die Nerven ging.
Umso erstaunlicher welches Ereignisse rund um Olympia in China bei mir hängen blieben:

Keine gute Bilanz würde ich sagen.

Wie man unschwer erkennen kann war es hier im Blog in letzter Zeit sehr ruhig. Der Grund dafür ist, dass ich ein paar Entscheidungen treffen musste. Entscheidungen im Bezug auf Studium und was danach kommen soll. Der Hintergrund für diese Überlegungen war die Frage, ob ich mein Studium noch schaffen kann oder nicht. In der Theorie hätte ich es noch schaffen können, wobei auch das noch eine gute Portion Glück gebraucht hätte. Aber in der Praxis glaubte ich nicht mehr daran. Inzwischen habe ich mich entschieden und breche mein Studium ab. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, aber ich bin froh sie getroffen zu haben. Ich glaube es ist besser, als den gesamten Sommer über für Klausuren zu lernen und im Oktober dann zu sehen, dass man es doch nicht geschafft hat.
So weiß ich inzwischen auch wie es ab Oktober weitergehen wird. Und zwar werde ich für ein junges, aufstrebendes Karlsruher Consulting-Unternehmen arbeiten. Im Laufe des kommenden Jahres wird sich dann zeigen ob ich vielleicht noch ein (Fern)Studium oder etwas Ähnliches anfangen werde. Denn auch wenn ich erstmal eine Beschäftigung habe ist ein Abschluß ja auf jeden Fall sinnvoll.
Die drei Jahre Studium waren eine wundervolle Zeit. Das Klima an der Uni war einfach nett, man lernt nette Leute kennen und eignet sich eine Menge Wissen an. Ich werde es sicher vermissen. Wie stark wird sich noch zeigen. Doch jetzt werde ich mich erstmal an richtiges Arbeiten gewöhnen müssen und mich bemühen dieses Blog wieder mit frischen Inhalten zu füllen.

Lieber Internetprovider XY,
seinen Kunden einen voll funktionsfähigen Router hinzustellen, diesen aber so zu beschneiden, dass man ihn nur als Modem nutzen kann ist eine Sache. Aber wenn man dem Kunden schon unbedingt PPPoE am Rechner (oder zusätzlichem Router) aufdrängt, sollte wenigstens die Schriftart im Brief mit den Verbindungsdaten so eindeutig gestaltet sein, dass man l’s auch als l’s erkennt und nicht davon ausgehen muss, dass sie eine Eins darstellen. Das würde eine Einrichtung von PPPoE bedeutend einfach gestalten.

Ich war eben auf der Post um ein Paket zu verschicken. Für Pakete hatte ich vor Ewigkeiten mal ein Zehnerpack Paketmarken gekauft mit dem der Versand eines Paketes ein gutes Stück weniger als direkt im Laden kostet. Diese Paketmarken sind bereits für 5kg freigemacht. Nun war mein Paket allerdings um die 10kg schwer. Wie ich in der Post erfahren durfte genau 10180g. Dementsprechend hätte ich noch eine Zusatzmarke für 20kg gebraucht. Der Postbeamte nahm das Paket allerdings einfach so mit der Begründung: “Wir haben grade keine Zusatzmarken da” entgegen. Für mich natürlich nicht schlecht, weil ich ein paar Euro gespart habe, aber irgendwie kommt mir das doch komisch vor. Na mal hoffen, dass das Paket auch ordnungsgemäß ankommt.

Edit: Das Paket ist tatsächlich ordnungsgemäß angekommen. Nette Post. 🙂

Innerhalb der letzten Woche war ich mehrmals abends an einem nahegelegenen Baggersee um in Ruhe ein paar Runden zu schwimmen. Da ich vergangene Nacht sowieso die ganze Zeit mit einem Referat beschäftigt war, dachte ich mir, dass es ja mal eine gute Idee wäre frühs schwimmen zu gehen.
Gesagt, getan. Punkt fünf zum Bäcker und ein bisschen was für ein Früchstück eingekauft. Von dort aus direkt zum Baggersee. Und es war einfach nur herrlich. Ein im Wald gelegener See, mit leichtem Nebel an der Wasseroberfläche. Alles ruhig und friedlich. Die Enten schliefen am Rande des Sees, während die Gänse schon munter waren und sich auch neugierig nach mir umgucken. Das Wasser war so klar, wie ich es in diesem See noch nie erlebt habe und im Gegensatz zur etwas kühlen Lufttemperatur (18°C) auch angenehm warm.
Kurzum: Es war einfach perfekt und hat eine Menge Spaß gemacht. Jetzt müsste man es bloß schaffen öfters mal so früh aus dem Bett zu kommen. 😉

Vergangene Nacht wurde auf meinem Server Courier gegen Dovecot ausgetauscht. Abgesehen davon, dass ich erstmal leicht verwirrt vom Umfang der Konfigurationsdatei war lief auch alles sehr gut. Die eigentliche Umstellung dauert ~1 1/2 Stunden.
Etwas mehr Kopfzerbrechen bereitete mir, als ich Postfix dazu bewegen wollte sein SMTP AUTH über Dovecots SASL abzuhandeln. Tun wollte ich dies, da ich über Dovecot beispielsweise Passwörter mit SHA1 + Salt gehasht speichern kann was, wie schon vor einer Weile erwähnt, mit Postfix und PAM nicht funktioniert. Es gibt zwar ein wunderbar einfaches Howto wie man Postfix dazu bringt Dovecots SASL Authentifzierung zu verwenden, allerdings erhielt ich nach befolgen der Anleitung einfach nur folgende Fehlermeldung in meinem Errorlog:

Jun 1 03:54:16 localhost postfix/master[7882]: reload configuration /etc/postfix
Jun 1 03:54:42 localhost postfix/smtpd[11518]: warning: SASL: Connect to smtpd failed: No such file or directory
Jun 1 03:54:42 localhost postfix/smtpd[11518]: fatal: no SASL authentication mechanisms
Jun 1 03:54:43 localhost postfix/master[7882]: warning: process /usr/lib/postfix/smtpd pid 11518 exit status 1
Jun 1 03:54:43 localhost postfix/master[7882]: warning: /usr/lib/postfix/smtpd: bad command startup — throttling

Ich rätselte ein paar Stunden woran das liegen könnte und kam keinen Schritt weiter. Aber dann fand ich doch den Übeltäter. In diesem Fall die Datei /etc/default/saslauthd. Dort waren als OPTIONS für Postfix folgende gesetzt:

OPTIONS=”-c -m /var/spool/postfix/var/run/saslauthd -r”

Dies war ja aber nun obsolet geworden. Nach dem abändern der Zeile auf:

OPTIONS=”-c”

funktionierte dann das Ganze auch.
Grundlegend hab ich also nun alles wieder so funktionierend wie vorher, allerdings mit mehr Möglichkeiten was ich damit nun anstellen kann. Nun werden nach und nach die Passwörter auf salted-SHA1 umgestellt und auch einfach zu handhabende Anti-Spam-Maßnahmen für die Benutzer werden folgen, wenn ich mal die Zeit dafür habe.

Stipp- & Suppen-Zwieback von Brandt kann ich nur empfehlen. Für 1,49 EUR gibt’s 400g Zwiebackbruch. Da Zwieback ja eher luftig ist, ist das also eine ganze Menge. Und ab und zu sind dann auch Stücken von Marmor- oder Kokoszwieback mit drin. Echt toll. Vor allem als Alternative zu irgendwelchen Süßigkeiten. 😀

Im Rahmen meines Hiwi-Jobs beschäftige ich mich zur Zeit mit der Quake3-Engine in Form von ioquake3. Und zwar geht es darum Möglichkeiten auszuloten und gegebenenfalls umzusetzen wie man die Engine am besten auf die VR-Anlage unseres Institutes bekommt um damit beispielsweise virtuelle Rundgänge durch Gebäude zu zeigen.
Dabei stieß ich auf auf einige lustige Sachen. Zum Beispiel fand sich an einer Stelle im Quelltext folgender Kommentar:

// all drawing is done to a 640*480 virtual screen size
// and will be automatically scaled to the real resolution

Ich weiß ja nicht ob alle Spiele das so machen, aber ein bisschen merkwürdig find ich das schon. 😉
Heute beschäftigte ich mich dann ein wenig mit der Kommunikation zwischen Client und Server, da ich dazwischen gegebenenfalls einen Proxy bauen will. Die Kommunikation läuft über UDP. Soweit so gut. Sie läuft aber auch Out-of-Band. Warum habe ich bisher noch nicht rausfinden können, aber in meinen Augen erscheint das leicht sinnlos zu sein. Aber nun gut. Ich wollte mir also in Python einen kleinen UDP-Client schreiben mit dem ich einen Server vorgaukeln kann ich wäre ein Client. Dazu brauchte ich ja aber nun Out-of-Band-Nachrichten. Aber kein Problem: Die Socketbibliothek von Python unterstützt bei allen Sende- und Empfangsfunktionen Flags von recv, unter denen sich auch eins namens MSG_OOB für Out-of-Band-Kommunikation befindet. Für socket.recv funktioniert das Flag, für socket.sendto wo ich es eigentliche brauchte, nicht. Dort kriege ich nur ein schönes

socket.error: (95, ‘Operation not supported’)

Andere Flags funktionieren allerdings.
Falls also einer der Leser dieses Beitrages zufällig weiß, wie man das eventuell doch zum laufen kriegen könnte, dann bin ich froh über jeden Tipp. Ansonsten werd ich das demnächst wohl nochmal in C implementieren müssen. 🙁

Edit: Offensichtlich ist Out-of-Band nur für TCP spezifiziert. Das was bei der Quake-Engine als Out-of-Band bezeichnet wird hat also technisch nichts mit dem eigentlichen Out-of-Band zu tun. Die Pakete sind durchaus in-Band, enthalten aber zu Beginn die Zeichenfolge “0xff 0xff 0xff 0xff” was sie in Quake-Logik zu Out-of-Band-Paketen macht.