Google

Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über die immer weiter steigende Marktmacht von Google. Inzwischen habe ich mich dazu durchgerungen Google ein wenig zu boykottieren. Der Haken ist bloß: Wie?
Prinzipiell natürlich indem man erstmal eine andere Suchmaschine nutzt. Welche?
Dann könnte man gleich noch seinen (sowieso wenig genutzten) GMail-Account stilllegen.
Auf Google News und Google Page Creator zu verzichten dürfte mir nicht schwerfallen, aber wie sieht’s denn mit Google Maps bzw. Google Earth aus? Selbst wenn ich entscheiden würde das ab sofort nicht mehr zu nutzen dann gäbe es immer noch Mashups wie frappr die ich nicht missen möchte.
Na gut, ich werde tun was ich kann. Dazu suche ich auch noch eine Seite die sich mit dem Boykott von Google beschäftigt (gibt’s ja sicher schon) und natürlich eine alternative Suchmaschine die möglichst nicht in der Hand von irgendwelchen monopolistsch veranlagten Unternehmen ist.

Zum Thema Macht und Google hab ich vorhin auch auf golem.de einen netten Link zu einem ca. zehnminütigem Kurzfilm gefunden der ein interessantes Zukunftsszenario mit Google & Co. beschreibt. Einfach mal anschauen.

2 Comments


  1. Hab den “Kurzfilm” auch gesehen. Bin mir aber noch nicht so ganz schlüssig, was ich von der ganzen Sache halte…
    Einerseits ist es doch erschreckend, wieviel über einen persönlich gespeichert wird (bzw wieviel andere dadurch über einen herausfinden können) und den Datenschützern ist diese ganze (unfreiwillige) Personalisierung zu recht suspekt. Aber andererseits bietet so etwas doch einen nicht zu unterschätzenden Komfort für den eher unbedarften Nutzer, der sich im Netz nicht so auskennt und sich seine Informationen selber zusammensuchen kann.
    Ich selber war aber nie so ein Fan dergleichen, weil ich mir nicht vorschreiben lasse, was mir zu gefallen hat. Den einzigen personalisierten Dienst, den ich bisher genutzt habe, ist Pandora. Mal abgesehen von einzelnen Klicks auf Kaufempfehlungen bei Amazon, wo ich aber nichts kaufe… (hab kein Geld :-). Ansonsten suche ich mir meine Informationen selber heraus.


  2. Also ich finde es besteht noch ein nicht zu unterschätzender Unterschied zwischen Komfort der Nutzer und Datensammlung von Unternehmen. Ich bin der Meinung diese beiden Dinge hängen nur bedingt zusammen. Ok, ohne gespeicherte Daten kein Komfort. Aber heutzutage entscheiden wir doch nicht einmal wem wir welche Informationen im Internet geben. So kann es durchaus passieren das ein Unternehmen über verschiedene Quellen an Informationen kommt, die dem Komfort nicht dienlich sind und zudem noch ein gewisses Missbrauchspotenzial haben (z.B. Essensgewohnheiten oder die Abstammung die Versicherungen sicher interessieren würden). Das Problem ist nicht das man Daten herausgibt. Das Problem ist das man dies unfreiwillig tut und nicht nachprüfen kann wer welche Daten von einem hat. Punkt und Ende.

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